Mich hat jetzt nicht das Disco-, sondern das Video-Fieber erfasst. Mit meiner kleinen, aber feinen, allerdings nicht besonders hochwertigen, aber bis jetzt noch meinen Ansprüchen gerecht werdenden Digital-Kamera kann man recht hübsche kleine Filmchen machen, so man denn ein ruhiges Händchen, gutes Auge und ansehnliches Motiv hat.
Nun, erster Versuch einer stimmungsvollen Aufnahme, bei unserem nun schon mehrfach erwähnten kühl-freudigem Neujahrsspaziergang erschien mir durchaus nicht unvermittelt diese Hafenindustrielandschaft mit ihren ziegelroten Speichern, komplementär sich widerspiegelndem lichtblauen Himmel und weichgrauer Wasseroberfläche das geeignete Objekt, nachfolgend das Ergebnis.
Im weiteren ruft mein lieber Claus, was, wer es noch nicht wissen sollte, mein zigjähriges Ehegesponst ist, sehnsüchtig nach einem Joseph, nur wer sich hier bei uns in der Gegend auskennt, weiß, um wen es sich hier handelt, nämlich um den ehemaligen Gastwirt dieser urigen, am Hafenbecken gelegenen Kneipe, diesem gleich ins Bild kommenden Flachbau, mit einem sehr eigenwilligen, aber unglaublich passenden Interieur, der uns und sein einmaliges Gasthaus aufgrund Unvermögens, leider muss man das so sagen, lieber José, falls du das hier jemals lesen solltest, schmählich im Stich ließ, so dass es nundann verwaist und zwar nicht ungenutzt, aber unseres Erachtens nicht mehr dem wahren Zwecke seines Seins zugeführt wird, nämlich dem müden, je nach Jahreszeit verfrorenem oder verschwitzem Wanderer, eine Ruhe-, Erholungs-, und Erfrischungspause bei Tee, Kaffee, je nach dem, Kuchen, Wein, Salat oder einer echten portugiesischen Paella, für uns natürlich rein vegetarisch, zu bieten.
Unvergessen sind diese himmlischen, in allen Farben des Regenbogens changierenden Sonnenuntergänge am gegenüberliegenden Weserufer, phonetisch untermalt durch das Krächzen der Krähen und dem Geschrei der Möwen. Wenn dann noch ein Schiff aus der Ferne, nicht aus weiter Ferne, aber hie und da aus Skandinavien oder Russland, die Weser daher- oder dahinkommt, dann war die maritime Idylle perfekt. All das wird uns nach deinem unrühmlichen Abgang, lieber Joseph, wie wir dich insgeheim nannten, obwohl doch dein wahrer Name viel schöner und feuriger klingt, José, Sohn portugiesischer Abstammung, nun vorenthalten, und wirklich, wie oft halten wir auf unseren obligatorischen, fast alltäglichen Spaziergängen an deiner "Kaibar" inne und seufzen den guten, alten Zeiten nach.
Natürlich verhallt dieser Ruf ungehört in den Weiten des ebenfalls bereits erwähnten frostigen Winterhimmels, nichtsdestoweniger musste er mal gerufen werden: Joseph, Joseph, wo bist du geblieben!
Hinzuzufügen wäre noch: Und kommst du nimmermehr?
Donnerstag, 1. Januar 2009
Neujahr 2009 - Neujahrsspaziergang
Bei Eiseskälte schöner Winterspaziergang
schnuppern klare frostige Luft
lassen den Gehirnkasten schön ausdünsten
Ich lasse mich dazu hinreißen, die Elfe zu spielen
und Claus kann es nicht lassen
den McCain zu machen.
Also hatten wir Spaß, auch wenn uns die Nasen fast eingefroren wären.
Bei Eiseskälte schöner Winterspaziergang
schnuppern klare frostige Luft
lassen den Gehirnkasten schön ausdünsten
Ich lasse mich dazu hinreißen, die Elfe zu spielen
und Claus kann es nicht lassen
den McCain zu machen.
Also hatten wir Spaß, auch wenn uns die Nasen fast eingefroren wären.
Montag, 29. Dezember 2008
Montag, 1. Dezember 2008
Das geht aber jetzt gar nicht! Wie lange war ich nicht hier vor Orten, dorten, horten hilft da auch nichts. Ja, stimmt, es ist nicht zu leugnen, ich befinde, gelinde, gerinde, mich in einer Schaffenspause, Sause, mause mich langsam zum superdummi, aber immerhin, jetzt habe ich wenigstens meinem schrumpfenden Hirnkasten eine kleine, höchst sinnlose Geschichte entringen können:
Schaffenspause - oder : wie alles begann oder aufhörte!
Als ich heute morgen aufwachte, mich reckte und streckte
knackste es urplötzlich ganz gräsig
und ein stechender Schmerz durchfuhr meinen ganzen Körper
Ich hatte das Gefühl, mich hätte man an einen Marterpfahl gebunden
aber der Notarzt, der, ich weiß nicht wie,
trotz Stromausfall schnellstens zur Stelle war,
diagnostizierte eine Rippen- Kniescheibenfraktur mit doppelter Bandruptur.
Gleich verordnete er mir eine Suppenwürfelbrühe mit
ganz ganz vielen zerquetschten Knoblauchzehen,
die von ihm selber zubereitet wurde.
Allerdings musste er noch mit Engelszungen auf mich einreden,
dass ich die Suppe auch auslöffelte.
Der Mann kannte sein Rezept, denn sogleich
stellte sich die heilende Wirkung von
Suppenwürfel und Knoblauchzehen ein (sehr empfehlenswert!)
Es zuckte und ruckte in meinen Gliedern,
der Schmerz ließ im Nu nach,
ich fühlte mich, als könne ich Bäume ausreißen,
fuhr in meine Klamotten, die noch parat neben meinem Bett hingen,
vergaß auch nicht, meine neue Netzstrumpfhose anzuziehen,
dazu die roten schicken Boots
und raus in die klare Winterluft,
schneidende Kälte, doch das focht mich nicht an
ich forderte alle Passanten unverzüglich zu einer
Schneeballschlacht heraus!
Das war eine Lust, am Ende fuhren wir alle statt zur Arbeit
oder in die Schule mit der Straßenbahn in den Bürgerpark
und tranken in der Meierei heißen Kakao.
Schaffenspause - oder : wie alles begann oder aufhörte!
Als ich heute morgen aufwachte, mich reckte und streckte
knackste es urplötzlich ganz gräsig
und ein stechender Schmerz durchfuhr meinen ganzen Körper
Ich hatte das Gefühl, mich hätte man an einen Marterpfahl gebunden
aber der Notarzt, der, ich weiß nicht wie,
trotz Stromausfall schnellstens zur Stelle war,
diagnostizierte eine Rippen- Kniescheibenfraktur mit doppelter Bandruptur.
Gleich verordnete er mir eine Suppenwürfelbrühe mit
ganz ganz vielen zerquetschten Knoblauchzehen,
die von ihm selber zubereitet wurde.
Allerdings musste er noch mit Engelszungen auf mich einreden,
dass ich die Suppe auch auslöffelte.
Der Mann kannte sein Rezept, denn sogleich
stellte sich die heilende Wirkung von
Suppenwürfel und Knoblauchzehen ein (sehr empfehlenswert!)
Es zuckte und ruckte in meinen Gliedern,
der Schmerz ließ im Nu nach,
ich fühlte mich, als könne ich Bäume ausreißen,
fuhr in meine Klamotten, die noch parat neben meinem Bett hingen,
vergaß auch nicht, meine neue Netzstrumpfhose anzuziehen,
dazu die roten schicken Boots
und raus in die klare Winterluft,
schneidende Kälte, doch das focht mich nicht an
ich forderte alle Passanten unverzüglich zu einer
Schneeballschlacht heraus!
Das war eine Lust, am Ende fuhren wir alle statt zur Arbeit
oder in die Schule mit der Straßenbahn in den Bürgerpark
und tranken in der Meierei heißen Kakao.
Donnerstag, 6. November 2008
Das ist unglaublich: Barack Obama ist Präsident der Vereinigten Staaten!
Ich kann es immer noch nicht glauben.
Im Freudentaumel!
Die ganze Nacht nicht geschlafen.
Es kommt noch mehr dazu.
Im Moment bin ich nicht so gerne online, muss mich mehr mit mir selber beschäftigen, das lenkt so ab.
Ciao, Tschüs, an die, die hier nicht vorbeikommen, und die eine die hier vielleicht mal vorbeikommt.
Im Freudentaumel!
Die ganze Nacht nicht geschlafen.
Es kommt noch mehr dazu.
Im Moment bin ich nicht so gerne online, muss mich mehr mit mir selber beschäftigen, das lenkt so ab.
Ciao, Tschüs, an die, die hier nicht vorbeikommen, und die eine die hier vielleicht mal vorbeikommt.
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